Collection Mapping bedeutet, sich ein Bild vom Bestand der Schulbibliothek zu machen.
Anhand von Bestandszahlen in den einzelnen Systematikgruppen, der Nutzung (Ausleihe), der Gewichtung schulischer Fächer und Themen, der Schülerzahl, des Alters der Medien und der Medienart, können Stärken und Schwächen oder Ungleichwichte und Lücken im Bestand erkannt werden. Auf der Basis dieser Zahlen kann die Qualität eines Bestandes besser beurteilt werden sowie gezielter erweitert und ausgesondert werden.

Die Orientierung an Maßstäben wie: "Je mehr Bücher eine Bibliothek hat, desto besser" oder "Die empfohlene Quote von 10 Medien pro Schüler ist erreicht" ist vergleichsweise oberflächlich und sagt nichts über den Nutzen des Bestandes aus.

Im angelsächsischen Schulbibliothekswesen ist es eine bekannte Methode. Insbesondere David Loertscher hat darüber publiziert: Loertscher, D.V. Collection Mapping in the LMC: Building Access in a World of Technology. Castle Rock, CO: Hi Willow. 1996.

Es ist Bestandteil der Ausbildung zum Media Specialist. (Der Link enthält eine kurze Einführung und eine Linkliste.)