Der **Friedrich-Boedecker-Kreis**, der staatliche Mittel erhält, bezuschusst Lesungen und Schreibwerkstätten. Schulen zahlen nur einen Teil der Kosten. Der FBK ist nich in allen Bundesländern vertreten.

Erfahrungsgemäß kommen Schülerinnen und Schüler, die eine gute Lesung erlebt haben, noch wochenlang freiwillig in die Bibliothek. Wenn man Verlagen mitteilt, dass ein Autor kommt und man eine kleine Buchausstellung macht, führt das auch schon mal zu einem Bücherpaket.

Was fehlt, ist ein Austausch darüber, wen man für eine erfolgreiche Lesung einladen sollte. Nicht alle Autorinnen und Autoren, die gute Bücher schreiben, können auch gut lesen oder unterhaltsam erzählen.

Autorenlesungen sind gut geignet für die Zusammenarbeit von Schulbibliotheken und öffentlichen Bibliotheken oder auch Buchhandlungen. Die Autorin, der Autor lesen vormittags in der Schule, nachmittags oder abends in der öB. Man teilt sich Honorar und Reisekosten. Die Buchhandlung sponsert vielleicht eine Lesung und macht dafür einen Büchertisch am Tag der offenen Tür.